Chronik

Die Geschichte des Löschverbandes Middels

Es ist für den Chronisten keine schwierige Aufgabe, die jahrzehntelange Geschichte des Feuerlöschverbandes Middels aufzuzeichnen, denn die bisherigen Lebensjahre des heutigen Jubilars verliefen in schicksalsschweren Jahren, die auch den Männern dieser Freiwilligen Feuerwehr ihren festen Stempel aufdrückt. Während 1936 schon einmal der Auricher Kreisfeuerwehrtag in Middels gefeiert wurde, gibt es doch jetzt ausreichend Gelegenheit, beim Kreisfeuerwehrtag 1966 und aus Anlass des 40jährigen Bestehens der Middels-Osterlooger Wehr ergiebig Rückschau zu halten. Wie schon an anderer Stelle von berufener Seite über die Gründung und die Folgejahre der Freiwilligen Feuerwehr in Middels-Osterloog berichtet wird, so soll sich diese Chronik vor allem mit dem Wirken des Feuerlöschverbandes Middels beschäftigen., der am 1. Oktober 1934 ins Leben gerufen wurde.
Dieser Feuerlöschverband wurde aus dem freiwilligen Zusammenschluss der Wehrgruppen innerhalb der Gemeinden Westerloog, Ogenbargen, Spekendorf, Langefeld gebildet, während die Osterlooger weiterhin als selbständige Feuerschutzeinrichtung bestehen blieben.
Mit 46 einsatzfreudigen Männern wurde der Löschverband Middels also im Oktober 1934 gegründet, wobei Heinrich Eiben zum 1. Wehrführer gewählt wurde.
Seinen ersten Einsatz hatte der neue Feuerlöschverband Middels am 29. März 1935 zu bestehen, als in Ogenbargen ein Großfeuer zu bekämpfen war. Dazu heißt es in einer damaligen Ausgabe der „Ostfriesischen Nachrichten“: „ Am Freitag Nachmittag, um 15.30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Middels-Osterloog sowie der Feuerlöschverband Middels alarmiert. Das Platzgebäude des Gemeindevorstehers Stecker in Ogenbargen war in Brand geraten. Auch verschiedene Angehörige des Arbeitsdienstes Pfalzdorf waren zur Hilfeleistung da. Da das Feuer reichlich Nahrung fand, breitete es sich sehr schnell aus. Gegen 16 Uhr wurde die Motorspritze der Freiwilligen Feuerwehr Aurich angefordert (die Middelser mussten damals noch mit Eimern einem Feuer zuleibe rücken), die auch schnell zur Stelle war. Dann übernahm der Kreisfeuerwehrführer die Leitung auf dem Brandplatz. Die Motorspritze gab alsbald aus 1 B- und 3 C-Schläuchen Wasser. Dadurch wurde das Feuer auf seinen Herd beschränkt. Die strohbedeckte Nachbarscheune hatte bereits Feuer gefangen, konnte jedoch ganz erhalten werden. Gerettet wurde das Mobiliar sowie ein Rind, das aber infolge der erlittenen Brandwunden notgeschlachtet werden musste. Zwei Rinder fielen dem Feuer zum Opfer. Da die Wasserverhältnisse in der Gegend des Feuerlöschverbandes Middels sehr gut sind, ist zu wünschen, dass bald die langersehnte Motorspritze bewilligt wird, zumal die Handdruckspritzen bei derartigen Großbränden machtlos sind.“ Soweit als der ON-Bericht. Dieser Brand blieb nicht ohne positive Folgen. Am 4. Februar 1936 wurde bei Fischer-Görlitz eine Motorspritze TS8 gekauft, die den trefflichen Namen „Retterin“ trug. Schon bald darauf traf sie in Middels ein und versah in der Folgezeit manch wertvollen Dienst.
Am 15. April 1936 erhielt die „Retterin“ dann auch ein Fahrgestell, das die findigen Middelser einem alten Auto entnahmen, dessen Rahmen entsprechend umgebaut wurde. Sodann wurde eine Pferd „dienstverpflichtet“, um bei jeweiligen Einsätzen die Motorspritze zu ziehen.
An dieser Stelle seien rasch einige Personalien eingestreut, die von Bedeutung sind. Der heutige Gemeindebrandmeister der Middelser, Siebelt Janssen, zählt zu den Mitbegründern des Feuerlöschverbandes, während der inzwischen verstorbene Johann Delmenhorst seit jener Zeit stellvertretender Brandmeister war und am 1. September 1939 den Feuerlöschverband an führender Stelle übernahm. Sein verdienter Vorgänger Heinrich Eiben war zu diesem Zeitpunkt eingezogen und musste den Feuerwehrrock, wie später so viele seiner Kameraden, mit dem Soldatenrock vertauschen.

Im Frühjahr 1940 war es endlich soweit, dass auch der Löschverband Middels motorisiert werden konnte. Dazu wurde ein schon weithin bekannter alter Gemüsewagen der Firma Borchardt & Diermann in Aurich angekauft, weil die Middelser Feuerwehr damals für die Bereitschaft zur Bekämpfung von Bombenangriffen auf Emden herangezogen werden musste. Dieses Fahrzeug verblieb dem Löschverband bis zum Frühjahr 1941. Dann aber wurden die Middelser für die Alarmbereitschaft des Löschverbandes für den Flugplatz Wittmundhafen belegt, was für sie den Vorteil hatte, dass sie einen Opel-Super 6 als Zugfahrzeug für den Motorspritzenanhänger erhielten (Dieser Wagen wurde übrigens nach Ende des zweiten Weltkrieges von den britischen Besatzungsmächten beschlagnahmt und wurde 1947 in Minden/Westfalen wiedergefunden). Die Middelser bemühten sich zwar, das Fahrzeug zurückzuholen, doch war es inzwischen nach Minden ordnungsgemäß verkauft worden.
Am 1. Mai 1944 musste vom Löschverband Middels auch eine HJ-Feuerwehr aufgestellt werden, die zunächst aus zehn Mann bestand. Schon im Juli des gleichen Jahres erfolgte dann noch die Verpflichtung von 20 Feuerwehr-Helferinnen, da immer mehr aktive Wehrmänner an die Front gerufen worden waren. Gleichzeitig wurde auch eine Altersabteilung gegründet.
Die verbliebenen Mannschaften hatten dann im August 1944 ihren ersten Großeinsatz auf dem Flugplatz Wittmundhafen zu bestehen, der bei einem Luftangriff mit Tausenden von Brandbomben belegt worden war. Dabei gerieten unter anderem auch drei große Treibstofftanks in Brand. Bis zum Kriegsende gab es noch laufend weitere Einsätze auf diesem Flugplatz.
Nach dem Kriege war dann so gut wie nichts mehr vorhanden. Um den Löschverband Middels überhaupt einsatzfähig zu erhalten, bekam er von Aurich 1945 ein LF 8-Fahrzeug. Die aus der Kriegsbereitschaft stammenden Fahrzeuge wurden nach dem Kriege – wie nach Middels – auch an andere Wehren im Kreise Aurich verteilt.
Das Middelser LF 8 erhielt im Juli 1946 von den Engländern eine Wellblechbaracke, so dass nun auch eine Unterstellmöglichkeit vorhanden war. Diese Situation aber besserte sich erst vollends, als am 21 September 1952 das neue Middelser Gerätehaus eingeweiht und im Mai 1954 ein neues Löschfahrzeug mit Vorbau-Pumpe (Opel-Blitz) angeschafft werden konnte. Bis zum Jahre 1958 musste der Löschverband übrigens noch durch eine alte Dampfsirene alarmiert werden, die sich auf der Molkerei befand. Dann aber erfolgte auch das auf modernem (elektrischem) Wege. Viele, auch schwere Einsätze mussten in den Nachkriegsjahren geleistet werden, von denen vor allem der Großbrand im damaligen Altersheim Ogenbargen am 22. August 1952 herausragte. Hier verloren sechs alte Menschen ihr Leben, als ein Teil der Holzbaracken in Flammen aufging. Bis zu seinem Tode am 22. Dezember 1959 war Johann Delmenhorst den Middelsern ein umsichtiger Wehrführer gewesen, dessen Verdienste noch heute unvergessen sind und auch bleiben werden. Im Februar 1960 erfolgte dann die Wahl von Siebelt Janssen zum neuen Wehrführer des Löschverbandes Middels. Auch er hat sein hohes Amt bis auf den heutigen Tag mit viel Erfolg versehen.
Hier nun noch einige weitere wichtige Daten aus dem 40 jährigen Dasein der Middelser Feuerwehr:
Im Jahre 1952 wurde auch ein Spielmannszug gegründet, dem jetzt 25 Mann angehören, und der seit Jahren von Alfred Ottersberg so geführt wird, dass schon beachtliche Erfolge bei diversen Auftritten in der Öffentlichkeit zu verzeichnen sind.

Seit 1960 steht auch die Wehr Osterloog unter einem einheitlichen Kommando nach erfolgtem Zusammenschluss mit dem Löschverband. Dieser Schritt wurde notwendig, da auch die einzelnen Gemeindeteile seit langem zur großen Gemeinde Middels zusammengeschlossen waren. Zu dieser Einheit werden auch weiterhin die selbständigen Gemeinden Spekendorf und Langefeld gezählt.

Der Löschverband Middels hat sich in den letzten Jahren vor allem auf dem Gebiete des Feuerwehr-Funkwesens hervorragende Verdienste erwerben können. Insbesondere ist es der Mannschaft um Jan Delmenhorst zu verdanken, dass das Funkwesen in der Wehrbereitschaft Aurich einen solch fortschrittlichen Entwicklungsstand erreicht hat. Das alte Löschfahrzeug LF 8 aus dem Jahre 1946 wurde von den Middelsern zu einem Funkkommandowagen umgebaut und im Oktober 1964 erstmals zu einer Großübung eingesetzt, wo es sich vollauf bewährte.
Der schönste Lohn für die fruchtbare Arbeit aber war, als die Wehrbereitschaft Aurich im Mai 1965 einen fabrikneuen Funkkommandowagen in einem VW-Transporter erhielt und diesen hochmodern ausgerüsteten Wagen seither in Middels postiert hat, wo er auch betreut wird. Dieses „Prachtstück“ erlebte seine eigentliche Feuertaufe während der Schneekatastrophe im Februar dieses Jahres, als über ihn der gesamte Einsatz der Räumfahrzeuge vom Straßenbauamt gelenkt wurde. Dafür wurde den Middelsern von Regierungspräsident Beutz, Oberkreisdirektor Schuver, Bezirksbrandmeister Kröger und Kreisbrandmeister Schmidt ein offizielles Lob zuteil.
Der Löschverband Middels verfügt jetzt über drei Löschfahrzeuge (1 LF 8 – TS 8 und zwei LF – TSA) sowie über 91 (!) aktive Wehrmänner, 20 Jugendfeuerwehrmänner und 25 Mitglieder der Altersabteilung.
Mit dieser stolzen Mitgliederzahl stellt der Löschverband die bei weitem stärkste Feuerwehr im Kreise Aurich, und es war gewiss richtig, das der Kreisfeuerwehrtag 1966 nach hierhin vergeben wurde, wo man gleichzeitig das 40 jährige Bestehen feiert. Der Auftrag zur Ausrichtung des Kreisfeuerwehrtages stellt für die Middelser eine Auszeichnung dar, und sie werden – das ist sicher – alles daran setzen, um ihren zahlreichen Gästen einen angenehmen Aufenthalt und wertvolle Stunden zu bereiten. Es ist dem Chronisten ein aufrichtiger Herzenswunsch, dass dem Löschverband Middels auch in der Zukunft ein „Wachsen, Blühen und Gedeihen“ bei möglichst wenigen Brandeinsätzen beschieden sein möge!

Fortsetzung der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Middels

Im Folgenden schließt die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Aurich, Ortsfeuerwehr Middels nun an den aus der Festzeitschrift von 1966 übernommenen Bericht zum Feuerlöschverband Middels an.

Die alltägliche Arbeit setzt sich nach dem gut besuchten Kreisfeuerwehrtag 1966 fort. In einer Kommandositzung im Jahre 1967 wird für die Löschgruppe Osterloog durch den damaligen Gruppenführer Löschmeister Remmer Aden ein Antrag für ein neues Löschfahrzeug gestellt. Das durch die Gemeinde neu beschaffte LF 8 kann am 28. Mai 1968 der Osterlooger Löschgruppe übergeben werden.
Der erste Blutspendetermin wird 1971 von der Freiwilligen Feuerwehr Middels in der Grundschule Middels durchgeführt.
In den Jahren 1969 bis 1972 diskutiert man in den Kommandositzungen immer wieder die erforderliche Anschaffung eines Tanklöschfahrzeuges. Die dazu gestellten Anträge werden zurückgestellt, da die Gemeinde Middels zu der Zeit nicht in der finanziellen Lage ist, dieses Fahrzeug zu beschaffen. Stolz war man dann aber 1972 Atemschutzgeräte zu erhalten.
Auf einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung am 30. Oktober 1972 tritt der Gemeindebrandmeister Siebelt Janssen aus gesundheitlichen Gründen zurück. Die Versammlung wählt Jan Delmenhorst zu seinem Nachfolger. Zum stellvertretenden Gemeindebrandmeister wird Gerd Menssen ernannt. Man beschließt einstimmig den Antrag an die Gemeinde zu stellen, dass der Gemeindebrandmeister a. D. Siebelt Janssen zum Ehrenbrandmeister ernannt werden soll.
Im Zuge der Gemeindereform von 1973 erfolgt die Eingemeindung in die Stadt Aurich. Die Feuerwehr heißt jetzt „Freiwillige Feuerwehr Aurich, Ortsfeuerwehr Middels“, die Wehrführung nennt sich Ortsbrandmeister sowie stellvertretender Ortsbrandmeister. 1973 werden erneut Anträge für ein neues Tanklöschfahrzeug gestellt. Dieses Fahrzeug - ein neues TLF 16 - wird von der Stadt Aurich beschafft und 1974 in Dienst gestellt.
Spektakulärster Einsatz war 1974 der Moorbrand in Tannenhausen. Die Middelser Löschgruppen waren 2 Tage, die Funkgruppe 4 Tage und der Verpflegungszug an allen 5 Tagen im Einsatz.
In diesem Jahr erhält der Verpflegungszug einen Feldkochherd, als Zugfahrzeug wird ein außer Dienst gestelltes Löschfahrzeug genutzt. Zwei große Ereignisse werden 1976 gebührend gefeiert: Das Jubiläum „50 Jahre Freiwillige Feuerwehr Middels“ und die „Kulturelle Woche“.
Im Jahresbericht des Ortsbrandmeisters Jan Delmenhorst von 1977 wird deutlich, in welcher Lage sich die Feuerwehr Middels befindet, was die Unterbringung der Fahrzeuge und das dazugehörige Gerät betrifft: TLF 16 und LF 8 in einem unbeheizten Schuppen auf dem Molkereigelände, das zweite LF 8 in dem 1926 erbautem Spritzenhaus in Osterloog, Feldkochherd mit Zugfahrzeug in der Scheune des Ortsbrandmeisters, das dazugehörige Gerät des Verpflegungszuges in der Schule Dietrichsfeld, und der Funkkommandowagen in einer beheizten Garage beim Schützenhaus (jetzt Gaststätte Alte Schmiede). Der Wunsch, eine gemeinsame neue Unterbringung zu finden wurde immer stärker.
Man beschäftigt sich jetzt mit der Planung eines neuen Feuerwehrhauses, dass alle Bereiche der Feuerwehr Middels abdecken sollte. Brandschutz- und Hilfeleistungsdienst der Stadt, Funkgruppe und Verpflegungszug des Landkreises sowie den Übungsdienst des neuen Musikzuges, der zu diesem Zeitpunkt noch in der Schule Middels probte. Diese Planungen und die Gespräche in den Kommandositzungen sowie mit der Politik und den Verwaltungen zogen sich noch Jahre hin.

1979 erhält die Funkgruppe einen neuen Einsatzleitwagen (ELW 2) vom Landkreis Aurich, als Ersatz für den 1964 angeschafften VW Bulli. Auch dieser Mercedes Bus muss noch in einem Schuppen auf dem Molkereigelände untergebracht werden.
Auf einer Kommandositzung im Juli 1980 beschließt die Ortsfeuerwehr Middels, dass sie einen erheblichen Anteil an Eigenleistung beim Neubau eines Feuerwehrhauses einbringen will. Während Ortsbrandmeister Jan Delmenhorst mit der Kommunalpolitik und der Verwaltung in Aurich sowie mit der Planung des Feuerwehrhauses beschäftigt war, organisiert sein Stellvertreter Gerd Menssen mit den Gruppenführern die Eigenleistung. Bereits im Mai 1981 beginnt man mit dieser Eigenleistung und im September d.J. wird das Richtfest gefeiert. Endlich - eine gemeinsame Unterkunft für alle Bereiche der Feuerwehr Middels wird Wirklichkeit. Nahezu alle Kameraden halfen mit, entweder mit schwerem Gerät aus der Landwirtschaft oder mit einfacher Muskelkraft, oft bis in die Nacht hinein. An der außerordentlichen Leistung wird deutlich, wie groß auch der Wunsch nach einer gemeinsamen Unterkunft in allen Gruppen vorhanden war.
Das Feuerwehrhaus wird im Mai 1982 eingeweiht: Endlich alles unter einem Dach!
Im gleichen Jahr wird die Ortsfeuerwehr Middels auf Grund seiner geografischen Lage Stützpunktwehr. Ein Zugverband innerhalb der Stadt Aurich entsteht gemeinsam mit den Ortsfeuerwehren Brockzetel und Plaggenburg. Einmal jährlich wird mit diesem Zugverband geübt und auch die Kameradschaft zu den Nachbarwehren kommt nicht zu kurz. Da 1983 die Unfälle auf der B 210 zunehmen und eines der alten Löschfahrzeuge mit Hilfeleistungssatz abgängig ist, erhält die Feuerwehr Middels aus Norden einen dort ausrangierten Rüstwagen, der in Middels zu einem Gerätewagen umgerüstet wird.
Der Ortsbrandmeister Jan Delmenhorst ist auf der Leitstelle in Aurich tätig. Eine neue Gesetzesverordnung lässt es jedoch nicht zu, in dieser Funktion Ortsbrandmeister zu bleiben. Er und sein Stellvertreter Gerd Menssen entschließen sich somit gemeinsam die Ämter niederzulegen und die Wehrführung in jüngere Hände zu übertragen. Auf einer Mitgliederversammlung im Dezember 1984 wird Jann Gronewold (bisher Gruppenführer der Funkgruppe) zum Ortsbrandmeister und Enno Menssen zu seinem Stellvertreter gewählt.
Am 07. und 08. Mai 1986 feiert die Freiwillige Feuerwehr Middels ihren 60-sten Geburtstag. Der am 08. Mai durchgeführte und sehr gut besuchte „Tag der offenen Tür“ soll jetzt im fünf jährigen Rhythmus wiederholt werden.
Die Unfallserie auf der B 210 hält immer noch an. Ortsbrandmeister Jann Gronewold beantragt einen Hydraulischen Rettungssatz ( Schere und Spreitzer ), der 1987 von der Stadt Aurich überreicht wird. Nach sechs jähriger Amtszeit entschließt sich Jann Gronewold aus zeitlichen Gründen nicht wieder zu kandidieren. Auf der Mitliederversammlung im Dezember 1990 wird sein bisheriger Stellvertreter Enno Menssen zum Ortsbrandmeister gewählt, sein Stellvertreter wird Gerhard Willms.
1991 wird ein neues LF 8 beantragt, weil das 1968 in Osterloog in Dienst gestellte Fahrzeug abgängig ist. Dieses Fahrzeug wird der Freiwilligen Feuerwehr Middels 1993 vom Stadtbrandmeister übergeben und in Dienst gestellt.
Da Ortsbrandmeister Enno Menssen neue Aufgaben in der höheren Feuerwehrführung wahrnehmen möchte, kommt es auf der Mitgliederversammlung im Dezember 1997 zu einem erneuten Wechsel in der Wehrführung. Gewählt werden zum Ortsbrandmeister Gerhard Willms und zu seinem Stellvertreter Friedrich Delmenhorst. Beide sind bis zum heutigen Tage im Amt.

Für das LF 8 wird 1998 eine neue Tragkraftspritze beschafft. Der derzeitige Stand der Ausrüstung des Brand- und Hilfeleistungsdienstes der Feuerwehr Middels ist ausreichend. Für das 27 jährige Tanklöschfahrzeug ist ein Antrag für die Ersatzbeschaffung an die Stadtverwaltung gestellt. Die Funkgruppe, die mittlerweile die Technische Einsatzleitung der Feuerwehren des Brandschutzabschnittes Süd im Landkreis Aurich stellt, ist gut ausgerüstet. Der Verpflegungszug ist in der Lage bei größeren Schadenslagen mehrere hundert Menschen in sehr kurzer Zeit mit Essen zu versorgen. Der stv. Ortsbrandmeister Friedrich Delmenhorst scheidet nach 4-jähriger Dienstzeit aus, weil er aus beruflichen Gründen nach Ganderkesee gezogen ist.
Als neuer stv. Ortsbrandmeister wird Karl-Heinz Willms gewählt und am 26.02.2002 auf der Jahreshauptversammlung vom stv. Burgermeister der Stadt Aurich Johann Bontjer eingesetzt.
Ortsbrandmeister bleibt weiterhin Gerhard Willms.

Die Fahrzeuge der Ortsfeuerwehr Middels:

  • LF 8 Stadt Aurich
  • ELW 2 Landkreis Aurich
  • TLF 16 Stadt Aurich
  • MTF Landkreis Aurich
  • GW Stadt Aurich
  • 2 Feldkochherde Landkreis Aurich
  • 1 Schlauchanhänger Stadt Aurich

Der derzeitige Mitgliederstand:

  • Wehrführung : 2
  • Gruppe TLF 16 :
  • Gruppe LF 8 :
  • Gruppe ELW 2 :
  • Gruppe V-Trupp :
  • Jugendfeuerwehr : 38
  • Altersabteilung : 30
  • Musikzug : 52
  • Passive Mitglieder :
  • Fördernde Mitglieder : 81
  • Gesamt Mitglieder  : 266 Personen

Die Ortsfeuerwehr Middels ist somit für alle Aufgaben gerüstet. Auch kulturell hat die Freiwillige Feuerwehr einiges zu bieten, wie die Berichte über den Feuerwehrmusikzug und dem Feuerwehrchor zeigen.